week 84

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Terabyte und Kilogramm von Almut Determeyer und Claudia Shneider, 2015, (Verpackungskartons, Monitor, Video) www.Almut-Determeyer.com, www.rupertwalser.de/shneiders/Shneider_overview.htm

EINS IST HIRN-SCHMALZ – DAS ANDERE GEWICHT
EINS IST IMMATERIELL VIEL – DAS ANDERE VIEL MATERIAL
WIEGEN SICH AUS UND ZEIGEN DAS GLEICHE
UND DAS IST WERBUNG
WIE ES SICH FÜR EINEN MARKT GEHÖRT

In unserer Konsumwelt, und speziell in Berlin, einer Stadt mit ca. 20.000 ansässigen Künstlern, ist es für den einzelnen Künstler eine große Herausforderung die Beachtung der eigenen Show/ Arbeit zu finden.
Überall werden wir mit Werbung bombardiert: Sexy Slogans, heiße Brands und Logos auf bunten Verpackungen buhlen um unsere Aufmerksamkeit. Was sollen wir anstellen um unsere Kunst zu verkaufen?
Unsere Installation im hohen, hell erleuchteten Schaufenster von Berlin-Weekly fordert zu einem Wettbewerb mit all den anderen Schaufenstern heraus.

Im hinteren Raum werden Arbeiten der beiden Künstlerinnen Claudia Shneider und Almut Determeyer getrennt gezeigt.

Auf der rechten Wand ist Almut Determeyers Werkgruppe “Mrs Shrink Says” zu sehen. Auf den Arbeiten erscheinen Sätze und Worte als Resultat einer fiktiven psychoanalytischen Sitzung. In der Weise, wie Determeyer die Begriffe in neue Bildzusammenhänge setzt und zu überspitzten Bedeutungen wandelt – erhalten die Arbeiten einen radikalen–aber auch positiven–Drive.
“Art is a doctor“ ist das allumspannende Motto.

Auf der linken Seite finden wir Claudia Shneiders Arbeiten. Aus dem Bauch heraus, vom Herzen geleitet und durch die Hand geführt entstehen ihre Zeichnungen. Jeder Strich muß sitzen; eine Zeichnung muß sagen, was sie meint. Ein weiterer Link zu ihrer Welt sind die Titel. Shneiders Themen sind Umweltfragen und Soziale Belange.

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